Dennoch ist ein Wechsel private Krankenversicherung nicht zwangsweise für jeden die beste Lösung. Es kann, in Abhängigkeit von der eigenen Lebenssituation, auch durchaus sinnvoll sein, in der gesetzlichen Krankenkasse zu verbleiben.
Die private Krankenversicherung ist vor allem für kinderlose Paare interessant, bei denen beide Personen ein eigenes Einkommen erzielen. Auch für Angestellte sowie für Selbstständige, die alleinstehend sind, kann sich der Wechsel PKV durchaus lohnen – ebenso wie für Beamte. Darüber hinaus stellt die private Krankenversicherung auch für Studenten eine günstige Lösung dar, wenn diese sich bereits im 15. Semester befinden oder über 30 Jahre alt sind.
Für Familien mit mehreren Kindern hingegen ist die private Krankenversicherung oftmals gegenüber der gesetzlichen Krankenkasse von Nachteil. Jedes Kind muss in der privaten Krankenversicherung extra versichert werden – eine kostenlose Familienversicherung, wie sie in der gesetzlichen Krankenversicherung geboten wird, gibt es hier nicht. Dementsprechend sollten auch junge Frauen, die noch auf Familienzuwachs hoffen, sich einen Wechsel in die PKV gut überlegen. Die gesetzliche Krankenversicherung bietet nicht nur die Möglichkeit, die Kinder kostenlos zu versichern, sondern ermöglicht auch eine kostenfreie Weiterversicherung in der Elternzeit.
Ob sich der Wechsel der Krankenversicherung lohnt, sollte jeweils im Einzelfall überprüft werden. Hierzu eignet sich ein Krankenversicherung Vergleich im Internet, der kostenlos Aufschluss darüber gibt, welche Tarife in Frage kommen und mit welchen Kosten diese einhergehen. Dann wird schnell ersichtlich, ob die private Krankenversicherung günstiger oder teurer ausfällt als die gesetzliche Krankenversicherung.
Der Versicherungsvergleich dient jedoch nur als erste Orientierung. Sinnvoll ist es, individuelle Angebote von den einzelnen Versicherungsgesellschaften anzufordern. Diese bemessen das individuelle Versicherungsrisiko und können genauere Kostenangaben machen.
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